Was ist das Projekt Froschland?

Früher gab es über das ganze Land viele Teiche, die zum Beispiel als Viehtränken und Mergelkuhlen genutzt wurden. Diese Wasserlöcher werden von Amphibien zum Leben und für die Fortpflanzung gebraucht.
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Heutzutage sind viele dieser Wasserlöcher verschwunden. Mit dem Projekt soll die Landschaft für die Frösche wieder vernetzt werden, damit in geeigneten Bereichen des Landes das Überleben der Frösche, Kröten und Molche gesichert werden kann – ohne dass zum Überleben der Populationen permanent der Mensch behilflich sein muss. Mit einer Vernetzung wird eine Erreichbarkeit der zum Überleben wichtigen Lebensräume geschaffen, wodurch verhindert wird, dass Gendefekte entstehen, weil Populationen isoliert sind.
Froschlandmelli
Mit dem Projekt Froschland kann der Natur etwas zurück gegeben werden. Die Anlage von Froschteichen wird vom Land komplett finanziert, die Planung und Antragstellung wird in Abstimmung mit dem Eigentümer übernommen und die Anlage der Teiche wissenschaftlich begleitet.

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Der Eigentümer erklärt sich lediglich bereit, die Bedingungen für Amphibien in und an dem Gewässer nicht nachteilig zu entwickeln, so zum Beispiel:
Fische bleiben draußen,
es wird weder Wassergeflügel gehalten noch angelockt,
in das Gewässer fließen keine Nährstoffe oder Pflanzenschutzmittel,
Bäume, Büsche und nicht einheimische Pflanzen werden nicht in die Nähe des Gewässers gepflanzt,
eine Besichtigung der Fläche ist nach vorheriger Ankündigung möglich und
die Maßnahme wird keinem Ökokonto angerechnet.